Ob einzeln oder im Paket: Mit gebrauchter Software von li-x liefern Reseller eine Audit-sichere Lizenz-Transfer-Kette

 

Ob einzeln oder im Paket: Mit gebrauchter Software von li-x liefern Reseller eine Audit-sichere Lizenz-Transfer-Kette

 

Hamburg, 20.07.2016 Das OLG Düsseldorf sprach jetzt das Urteil zum Streit Usedsoft gegen USC. Auch nach dem Berufungsverfahren des Gebrauchthändlers bleibt es dabei: USC darf sich kritisch zum Handel aufgespaltener Volumenlizenzen äußern. Dabei ist der An- und Verkauf gebrauchter Lizenzen legitim – bestätigt durch BGH (2014) und EuGH (2012). „Ob aus einem Volumenvertrag einzeln oder im Paket, ist letztlich völlig zweitrangig“, erklärt Boris Vöge, Geschäftsführer der Gebrauchtsoftwarebörse li-x: „Vorsicht ist vielmehr in Bezug auf die sichere Herkunft geboten.“ Wenn Händler beim Einkauf gebauchter Lizenzen auf eine saubere Lizenz-Transferkette achten und ihren Kunden alle Audit-relevanten Unterlagen mitliefern, schaffen sie eine rechtssichere Basis. Alle Angaben zu Nutzungsrechten und der Lizenzherkunft sind daher auf li.x.com archiviert und im Falle eines Audits abrufbar.

 

Mit dem Verkauf rechtsicherer und preiswerter Softwarelizenzen aus zweiter Hand bieten Reseller ihren Kunden eine echte Alternative zur Neubeschaffung – egal ob aufgespalten oder im Paket. Der An- und Verkauf gebrauchter Software ist legal – und das schließt den Handel aufgespaltenerVolumenlizenzen mit ein. „Dennoch werden immer wieder Gerüchte gestreut und Prozesse geführt,die letztlich dem Ruf der Branche schaden“, meint Vöge und plädiert für Aufklärung und absolute Transparenz beim Verkauf. Beim Ein- und Wiederverkauf von Einzel- und Volumenlizenzen aus zweiter Hand ist es wichtig alle Dokumente mitzuliefern, die zur Darlegung der Erschöpfungsvoraussetzung nötig sind: „Nur wenn Händler in allen Schritten die nötige Transparenzeinräumen, sind ihre Kunden tatsächlich – auch im Fall eines Audits – auf der sicheren Seite.“ Schnell kann die margenstarke Gebrauchtsoftware für Reseller sonst zu einem Kunden-Killer werden.

 

In der vergangenen Woche sprach das OLG Düsseldorf ein diskutierbares Urteil zum Streit Usedsoftgegen USC. Der Lizenzberater hatte in einem Medienbericht zur „Vorsicht beim Kauf aufgespaltener Volumenlizenzen“ geraten – dem der Bundesgerichtshof allerdings bereits 2014 grünes Licht gegeben hatte. Usedsoft hatte gegen die öffentliche Attacke geklagt und verloren. „Die Warnungvor aufgespaltenen Volumenlizenzen aus zweiter Hand ist jedoch eine grobe Verallgemeinerung“,erklärt Boris Vöge: „Dass einzelne Lizenz aus Volumenverträgen verkauft werden können, ist seit2014 unstrittig.“

 

Die saubere Lizenz-Transfer-Kette ist ein unverzichtbarer Kundenservice

„Wichtig ist jedoch die Herkunft der Lizenzen belegen zu können. Reseller sollten deshalb ihren Kunden stets eine saubere Lizenz-Transfer-Kette mitliefern“, rät der Experte für Gebrauchtsoftware. Viele Zulieferer von Software aus zweiter Hand berufen sich lediglich auf Notartestate oder eigene Qualitätssiegel. Doch diese reichen als Nachweis in einem Audit nicht aus: “Wer sich auf derleiTestate verlässt bring seine Kunden möglicherweise in die Situation nachlizenzieren zu müssen. Wenn ein Hersteller eine Prüfung anmeldet, sollte der Kunde seine Nutzungsrechte an den eingesetzten gebrauchten Lizenzen darlegen können.“ Ein wichtiger Punkt bei einer Auditierung seider Beleg über die Erschöpfungsvoraussetzung – also u.a. woher die Software stammt, die Offenlegung der Rechtekette und ein Nachweis darüber, dass der Ersterwerber die bei sich installierte Software unbrauchbar gemacht hat und keine Programmkopie zurückbehält. Um erforderlichenfalls die Rechtmäßigkeit eingesetzter Lizenzen gegenüber dem Softwarehersteller nachweisen zu können, ist Transparenz beim Handel mit gebrauchter Software daher Grundvoraussetzung: „Wird diese nicht gewährt, bleibt die Frage der Herkunft ungewiss – hier ließe sich zur Vorsicht raten“, so Vöge.

Reseller können mit li-x auf Nummer Sicher gehen. Li-x hält speziell für Reseller interessante Funktionen zur Abwicklung der Übertragung von gebrauchten Software-Lizenzen auf Ihre Kunden bereit. Jede über li-x angebotene Software-Lizenz wurde vorher auf Rechtmäßigkeit geprüft. Die Rechtekette vom Erstlizenzinhaber bis heute wird dokumentiert und ist online einsehbar. Alle rechtlich erforderlichen Informationen werden bei li-x eingeholt und gespeichert. Erst dann werden die Lizenzen zum Handel auf li-x freigegeben.

 

Über li-x

li-x ist die europaweit erste Softwarebörse, auf der Reseller, Unternehmen und Behörden ihre gebrauchten Software-Lizenzen handeln. Durch ein automatisiertes Handelssystem, vergleichbar mit dem einer Wertpapierbörse, werden auf li-x Softwarelizenzen zu tagesaktuellen Kursen einfach, sicher und transparent verkauft und beschafft. Käufer erhalten zu jeder Lizenz die Rechtekette, die Löschungsbestätigung und weitere Dokumente, um in einem Audit zu bestehen. Im April 2014 erhielt li-x den Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand. Die Jury wählte die Softwarebörse auf Platz 3 in der Kategorie Internet Services.