Ein Amsterdamer Gericht hat in dem Rechtsstreit zwischen der Plattform für gebrauchte E-Books Tom Kabinet und der niederländischen Verlegervereinigung (NUV) entschieden: Der Verkauf von gebrauchten, digitalen Büchern bleibt legal – allerdings nur unter strengen Auflagen.

Händler gebrauchter E-Books müssen so zum Beispiel sicherstellen, dass ihre angebotenen Bücher nicht aus urheberrechtsverletzenden Quellen stammen. Die Richter sehen die Gefahr, dass Verkaufsplattformen zu „Geldwäschereien“ für E-Books werden, auf denen digitale Inhalte „reingewaschen“ werden könnten. Tom Kabinet  konnte den Ursprung ihrer angebotenen Bücher scheinbar nicht ausreichend belegen. Die NUV hatte der Plattform vorgeworfen, dass die Mehrheit ihrer gehandelten Bücher aus Tauschbörsen und illegalen Quellen stammten.

Quelle: http://www.computerbase.de